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Lieblinge der Autodiebe
Einer Statistik des Gesamtverbands Deutscher Versicherer zufolge wurden 2010 genau 19.503 kaskoversicherte Pkw gestohlen – 3,7 Prozent weniger als 2009. Der Gesamtschaden stieg hingegen um 10,5 Prozent auf rund 348 Millionen Euro.
Wie im vergangenen Jahr liegt der Lexus RX400 Hybrid an der Spitze der „Klauliste“ – im Verhältnis zur Zahl der Zulassungen. Insgesamt 21,2 von 1.000 versicherten Fahrzeugen dieses Typs wechselten 2010 auf verbrecherische Weise den Besitzer. Auf Platz zwei folgt der BMW M3 Coupé mit 18,8 gestohlenen Exemplaren pro 1.000 Fahrzeuge. Der VW T4 Caravelle Multivan 2.5 TDI folgt mit 15 gestohlenen Fahrzeugen pro 1.000 auf Platz drei.
Bei den Automarken war 2010 Porsche bei den Autoknackern besonders beliebt: Das Diebstahlrisiko lag bei 1,7 gestohlenen Fahrzeugen pro 1.000 versicherter Fahrzeuge. Auf Platz zwei und drei folgen Audi und General Motors, gefolgt von BMW und VW.
Lieblingsländer der Langfinger
Wie im Vorjahr schlugen die Autodiebe auch 2010 in Berlin am häufigsten zu: In der Hauptstadt wurden von 1.000 zugelassenen Fahrzeugen 3,7 gestohlen. Insgesamt stibitzten die Langfinger in Berlin 3.290 Pkw – 8,9 Prozent mehr als 2009. Auch die Großstädte Sachsens sind besonders betroffen: Hier gab es einen Anstieg von 20,1 Prozent in Dresden und 13,8 Prozent in Leipzig. Eine dramatische Zunahme gegenüber 2009 haben auch einige Großstädte Nordrhein-Westfalens zu verzeichnen, darunter Bielefeld (+70 Prozent), Dortmund (+53,8 Prozent) und Köln (+33,9 Prozent). Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen 4.063 Autos gestohlen – 14,7 Prozent mehr als 2009. Am wenigsten Fahrzeugschwund gab es in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

- Autodiebstähle 2010: Die Grafik zeigt die Schadenhäufigkeit von Pkw je 1.000 Fahrzeuge in den Regierungsbezirken. Spitzenreiter sind die Städte Berlin und Dresden. (Quelle: GDV)





