Was tun bei Schäden?

Das Anmieten von Carsharing-Fahrzeugen ist meist kinderleicht. Doch ganz blauäugig sollte man sich nicht in das Kurzzeit-Anmietglück stürzen.

In vielen deutschen Großstädten stehen Carsharing-Autos an fast jeder Straßenecke. (Foto: Drive Now)

In vielen deutschen Großstädten stehen Carsharing-Autos an fast jeder Straßenecke. (Foto: Drive Now)

In vielen deutschen Großstädten gibt es mittlerweile zahlreiche Carsharing-Angebote, bei denen sich Autos spontan und einfach anmieten lassen. Doch was ist, wenn getankt werden muss oder ein Unfall passiert? Der ADAC hat eine Checkliste für die optimale Nutzung erstellt.

- Wer ein Auto anmieten will, sollte sich vorher über Preise und mögliche Sondergebühren informieren. Oftmals gibt es zum Beispiel ein Kilometerlimit. Wird dieses überschritten, entstehen möglicherweise Zusatzkosten. Auch über den jeweiligen Versicherungsschutz sollte man sich im Klaren sein. Ist das bestellte Fahrzeug nicht auffindbar, wendet man sich am besten direkt an den Anbieter.

- Vor dem Losfahren checkt man das Fahrzeug gründlich. Dabei schaut der Mieter in erster Linie nach Schäden und meldet diese gegebenenfalls dem Vermieter direkt. Der Nutzer ist mit seiner Registrierung nicht automatisch für solche in der Haftung. Es muss sein Verschulden vorliegen. Außerdem sollten wichtige Dokumente wie Tank- und Parkkarte oder ein möglicher Parkausweis an Bord sein.

- Die Tankregeln sollte man kennen und beachten. Oftmals müssen Mieter selber tanken, wofür es zumeist eine Mietzeitgutschrift gibt. Bezahlt wird in der Regel mit einer im Fahrzeug hinterlegten Tankkarte.

- Unfälle werden dem Vermieter umgehend gemeldet. Sofern es sich nicht um Bagatellschäden handelt, sollte man zusätzlich die Polizei hinzuziehen. Zudem notiert man die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge sowie die Personalien der Unfallbeteiligten und der Zeugen. Keinesfalls darf man ein Schuldanerkenntnis unterschreiben.

- Mit dem Motto „Nach mir die Sintflut“ ist der Fahrzeugmieter schlecht beraten. Wer zum Beispiel ein Mietwagen im Parkverbot abstellt, wird das entsprechende Knöllchen zahlen müssen. Der Betreiber hat die Anmietdaten und kann den Verantwortlichen ausfindig machen. Für seine Mühen als Carsharing-Anbieter erhebt der Vermieter in der Regel eine Bearbeitungsgebühr.